Hausnotruf Kosten 2026: Was die Pflegekasse zahlt
Wie viel kostet ein Hausnotruf 2026? Welche Pflegekasse zahlt was? Vergleich der Geräte und Tipps zur Antragstellung.

Der Hausnotruf ist eine der wertvollsten Sicherheits-Vorkehrungen für ältere Menschen, die alleine leben oder unsicher sind. Mit anerkanntem Pflegegrad zahlt die Pflegekasse fast den gesamten Betrag — Sanivia rechnet direkt ab, für Sie entstehen 0 € monatliche Kosten.
Was kostet ein Hausnotruf 2026?
Seit dem 1. April 2026 liegt die Erstattung der Pflegekasse bei 27,00 € netto pro Monat (zuvor 25,50 €). Hinzu kommt einmalig eine Anschlussgebühr von 10,49 €. Beides wird bei anerkanntem Pflegegrad vollständig durch die Pflegekasse übernommen.
| Position | Bis 31.03.2026 | Ab 01.04.2026 |
|---|---|---|
| Monatliche Erstattung | 25,50 € | 27,00 € |
| Einmalige Anschlussgebühr | 10,49 € | 10,49 € |
| Brutto (mit MwSt.) | ca. 30,35 € | ca. 32,13 € |
Tipp: Wenn Sie noch keinen Pflegegrad haben, rufen Sie uns an (0151 4000 2465) — wir prüfen Ihren Anspruch kostenfrei am Telefon. Bei Sturzgefahr und Alleinleben stehen die Chancen auf Bewilligung erfahrungsgemäß gut.
Was kostet der Hausnotruf je Pflegegrad?
Eine der häufigsten Fragen: „Was kostet ein Hausnotruf bei Pflegegrad 2 — und ist es bei Pflegegrad 3 teurer?” Die beruhigende Antwort: Die Kosten sind bei jedem Pflegegrad identisch — nämlich 0 € im Monat. Der Zuschuss der Pflegekasse zum Hausnotruf ist nicht nach Pflegegrad gestaffelt. Schon ab Pflegegrad 1 wird der Hausnotruf vollständig übernommen.
| Pflegegrad | Ihre monatlichen Kosten |
|---|---|
| Pflegegrad 1 | 0 € |
| Pflegegrad 2 | 0 € |
| Pflegegrad 3 | 0 € |
| Pflegegrad 4 | 0 € |
| Pflegegrad 5 | 0 € |
Anders als beim Pflegegeld, das mit dem Pflegegrad steigt, gibt es beim Hausnotruf keine Staffelung: Ob Pflegegrad 2 oder Pflegegrad 5 — Sie zahlen 0 €, die Pflegekasse trägt die monatlichen Kosten vollständig.
Voraussetzungen für die Kostenübernahme
Die Pflegekasse zahlt den Hausnotruf, wenn:
- Anerkannter Pflegegrad 1 bis 5 vorliegt — bereits PG 1 reicht
- Die Person alleinlebend ist oder faktisch allein (z. B. wenn der Partner aus eigenen gesundheitlichen Gründen keine Hilfe holen kann)
- Ein Notfallrisiko plausibel ist — z. B. Sturzgefahr, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mit Hypoglykämie-Risiko
- Die Person grundsätzlich in der Lage ist, den Knopf zu drücken und mit der Notrufzentrale zu kommunizieren
Ausführlich zu allen Bedingungen: Hausnotruf — Voraussetzungen & Anspruch.
Was bekomme ich technisch?
Sanivia liefert ein hochwertiges Hausnotrufgerät auf modernster 4G-Technologie (europäischer Standard):
- Basisstation mit empfindlichem Mikrofon, kräftigem Lautsprecher und Akku-Backup für mehrere Tage (gegen Stromausfall geschützt)
- Wasserdichter Funksender als Anhänger oder Armband — geeignet auch fürs Badezimmer (höchste Sturzgefahr!)
- Mobilfunk-Anschluss — Sie brauchen weder Festnetz noch eigenes WLAN
- 24/7-Notrufzentrale mit geschultem Personal
Wie schnell kommt im Notfall Hilfe?
Nach Druck auf den Knopf wird binnen Sekunden eine Sprachverbindung zur 24/7-Notrufzentrale aufgebaut. Das geschulte Personal:
- Identifiziert Sie automatisch über Ihre Kundendaten
- Klärt die Situation per Sprachkontakt
- Entsendet je nach Bedarf:
- Hinterlegte Angehörige oder Vertrauenspersonen
- Rettungsdienst (Notarzt, RTW)
- Bleibt bis zur Hilfe-Ankunft im Sprachkontakt
Hausnotruf vs. mobile Variante mit GPS
Neben dem stationären Hausnotruf gibt es mobile Geräte mit GPS-Ortung für aktive Senioren, die viel unterwegs sind oder beim Einkaufen / Spazierengehen unsicher sind. Bei Sanivia übernimmt die Pflegekasse mit anerkanntem Pflegegrad auch das mobile Gerät monatlich vollständig — für Sie also 0 €/Monat, genau wie beim stationären Gerät. Lediglich für die Einrichtung des mobilen Geräts fällt einmalig 49,90 € an (privat, nicht über die Kasse).
Tipp: Im häuslichen Bereich reicht das stationäre Gerät vollkommen aus — und kommt ganz ohne Einrichtungsgebühr. Mobile Geräte lohnen sich für aktive Senioren, die viel raus gehen, oder bei beginnender Demenz (GPS-Ortung im Notfall).
Genehmigungsfrist: 5 Wochen
Nach Eingang Ihres Antrags muss die Pflegekasse innerhalb von 5 Wochen entscheiden. Verstreicht diese Frist ohne Bescheid, gilt der Antrag automatisch als bewilligt (Genehmigungsfiktion nach § 13 Abs. 3a SGB V). Wir reichen Ihren Antrag am Eingangstag bei der Pflegekasse ein — dadurch beginnt die Frist sofort.
Worauf bei Anbietern zu achten ist
Die Verbraucherzentrale warnt vor folgenden Anbieter-Patterns:
- Lange Mindestlaufzeiten (mehr als 1 Monat) — verboten oder zumindest unkonform
- Versteckte Zusatzkosten für Bereitschaftsdienst-Einsätze
- Telefonische Kaltakquise — wer aggressiv anruft, ist meist nicht seriös
- Überzogene Haftungsausschlüsse
Sanivia: monatlich kündbar, kein Bereitschaftsdienst-Aufpreis, transparente AGB, keine Telefon-Akquise.
Sanivia-Tipp: Kombination mit Pflegebox
Wenn Sie schon einen Pflegegrad haben, lohnt sich die Kombination aus Hausnotruf, Pflegebox und Bettschutzeinlagen — alles drei sind monatlich 0 € für Sie. In unserem Konfigurator beantragen Sie alles auf einmal in unter 5 Minuten. Sie unterschreiben einmal digital — wir kümmern uns um den Rest.
Häufige Fragen
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