Hausnotruf beantragen: Schritt für Schritt (mit Pflegegrad kostenfrei)
Hausnotruf beantragen in nur 5 Minuten: Voraussetzungen, die 3 Schritte online, Kostenübernahme durch die Pflegekasse — mit Pflegegrad 1–5 zahlen Sie 0 €.
Ein Hausnotruf holt auf Knopfdruck rund um die Uhr Hilfe — und mit anerkanntem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse die monatlichen Kosten vollständig. Trotzdem schieben viele den Antrag auf, weil sie Papierkram befürchten. Dabei gilt: Über sanivia.de beantragen Sie den Hausnotruf online in rund 5 Minuten — ohne Behördengang, ohne Rezept. So geht’s.
Voraussetzungen-Check: Haben Sie Anspruch?
Der Hausnotruf ist ein Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI. Die Pflegekasse übernimmt die monatlichen Kosten, wenn drei Punkte zusammenkommen:
- Anerkannter Pflegegrad 1 bis 5 — schon der niedrigste Pflegegrad genügt
- Sie leben überwiegend allein (oder sind regelmäßig längere Zeit allein) und haben ein erhöhtes Notfallrisiko — z. B. Sturzgefahr, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes
- Sie können im Notfall den Knopf drücken und über die Freisprechanlage mit der Notrufzentrale sprechen
Eine ärztliche Verordnung brauchen Sie nicht. Alle Bedingungen im Detail erklären wir unter Hausnotruf-Voraussetzungen & Anspruch.
Hausnotruf beantragen: die 3 Schritte über sanivia.de
Der gesamte Antrag läuft digital mit Online-Unterschrift — Sie brauchen nur Ihre Versichertendaten und rund 5 Minuten Zeit:
- Gerät wählen: Eliza (stationär) oder Abby (mobil mit GPS) — für die Sicherheit zuhause reicht das stationäre Gerät vollkommen aus.
- Daten eingeben: Name, Anschrift, Pflegekasse, Versichertennummer, Pflegegrad — plus die Kontaktdaten der Person(en), die im Notfall verständigt werden sollen.
- Digital unterschreiben: einmalig, direkt am Bildschirm. Wir reichen den Antrag bei Ihrer Pflegekasse ein — Sie drucken nichts aus und schicken nichts zur Kasse.
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Hausnotruf-Kostenübernahme: Was zahlt die Pflegekasse?
Mit anerkanntem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse die monatlichen Kosten vollständig — für Sie 0 € im Monat. Das gilt bei jeder gesetzlichen Pflegekasse und für jeden Pflegegrad gleich: Die Kostenübernahme ist nicht nach Pflegegrad gestaffelt, schon Pflegegrad 1 genügt. Die aktuellen Erstattungsbeträge und alle Details lesen Sie unter Hausnotruf-Kosten: Was die Pflegekasse zahlt.
Was passiert nach dem Antrag?
1. Bewilligung durch die Pflegekasse
Die Pflegekasse muss innerhalb von 5 Wochen entscheiden. Verstreicht die Frist ohne Bescheid, gilt der Antrag automatisch als bewilligt (Genehmigungsfiktion nach § 13 Abs. 3a SGB V). Wir reichen Ihren Antrag am Eingangstag ein — die Frist beginnt also sofort. Die Kommunikation mit der Kasse übernehmen wir für Sie.
2. Lieferung des Geräts
Nach der Genehmigung kommt das Gerät zu Ihnen nach Hause. Es arbeitet über Mobilfunk mit eigener SIM-Karte — Sie brauchen weder Festnetzanschluss noch WLAN.
3. Einrichtung in wenigen Handgriffen
Die Einrichtung erledigen Sie selbst in wenigen Handgriffen — das Gerät ist ausgepackt sofort einsatzbereit. Ab dann ist die 24/7-Notrufzentrale rund um die Uhr erreichbar: Knopf drücken, Sprachverbindung steht, Hilfe kommt.
Ohne Pflegegrad: So gehen Sie vor
Auch ohne Pflegegrad ist ein Hausnotruf bei vielen Anbietern als Selbstzahler nutzbar (üblich sind rund 32 € im Monat). Oft ist es aber klüger, zuerst einen Pflegegrad zu beantragen: Schon Pflegegrad 1 genügt für die volle Kostenübernahme. Wie der Antrag funktioniert, lesen Sie unter Pflegegrad beantragen.
Tipp: Sie sind unsicher, ob ein Pflegegrad in Frage kommt? Rufen Sie uns an (0151 4000 2465) — wir prüfen Ihren Anspruch kostenfrei am Telefon. Bei Sturzgefahr und Alleinleben stehen die Chancen erfahrungsgemäß gut.
Sonderfall: Wechsel vom alten Anbieter
Sie nutzen bereits einen Hausnotruf, sind aber unzufrieden — etwa wegen versteckter Zusatzkosten oder veralteter Technik? Dann geben Sie den Wechsel einfach im Antrag an: Wir erstellen die Wechselerklärung für Ihre Pflegekasse gleich mit, damit die Kostenübernahme nahtlos auf das neue Gerät übergeht. Prüfen Sie beim alten Vertrag die Kündigungsfrist — seriöse Anbieter sind monatlich kündbar (Sanivia übrigens auch).
Häufige Fragen
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